Audigast

Informationen zum Ort
Lage: n Groitzsch
Ortsnamenformen: 1330: Otto pincerna de Vdecoz; 1350: Udegaz; 1361: Udigast; 1378: Udegazs, Udygaz; 1472: Vdegast; 1548: Audias; 1696: Audigast
Siedlungsform: Dorf, Landgemeinde mit Pfarrkirche und ehem. Rgt. n Groitzsch; Erw. 1350; erweiterter Rundweiler mit Sackgasse; gewannähnliche Streifenflur, 320 ha (1900)
Kirchliche Organisation: 1350: Pfarrkirche(n) (ius patronatus ecclesie) / 1361: Pf. / um 1500: Pfarrkirche(n) (Archidiakonat Grimma/Mr), Pfarrkirche(n) 1540 u. 1930 / seit 1935 FilK von Groitzsch – 2001 St. Martins-Kirchgemeinde Audigast, SK von Groitzsch; eingepfarrt Kobschütz u. Schnaudertrebnitz 1540 u. 1930
Eingemeindungen: 1948 Kobschütz und Schnaudertrebnitz
Eingemeindet nach: 1996 Groitzsch
Im OpenStreetMap-Projekt: http://osm.org/go/0MDatdqQ
In der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Audigast
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Audigast
Gefundene Flurnamen Anmerkungen
Alte Elster
Alte Straße Lage: verläuft östlich des Ortes und stößt auf den Pereser Weg
Bergkeller
Bettelmann
Delle
Ellricht Lage: in südl. Dorfhälfte, in der Aue
Elster
Friedenslinde
Gänseanger
Gentzschgarten
Goldloch
Großer Teich
Grundgraben
Hechtgraben
Hellriegel
Hohe Mühle Anmerkung: Name für die Audigaster Mühle
Hohle
Holzfeld
Hutwiese
Insel Lage: 700 m n vom Ort
Jungfernplatz Sage: Auf dem „Jungfernlätzchen“, einem jetzt abgetragenen Hügel in der Elsteraue bei Audgast, tanzten nachts drei weiße Frauengestalten, die auch jetzt noch – auf ebener Erde – ihre frühere Tätigkeit fortsetzen sollen
Kirchwiese
Kucksberg
Kuhlache Lage: n von Groitzsch
Mühlgraben
Mühlhohle
Mühlwiese
Niederholz Lage: 700 w von Groitzsch
Oberhof Lage: Rittergut gegenüber der Kirche 1814 abgebrannt
Pfaffengasse
Pfarrberg
Pfarrwiese
Pferdeloch
Pfingstanger
Reformationslinde
Rittergut Sage: In den Hof kam oft ein Hase, der unverwundbar war. In der Geschirrkammer des Ritterguts Mann ohne Kopf („tut niemand was“), soll der frühere Besitzer „Limosi“ sein
Rittergutswall Sage: Kalb ohne Kopf
Rosenberg Lage: 500 m ö vom Ort
Sackpfeife
Schlag
Schnauder
Schnaudermühlgraben
Schulfeld
Schwenke Lage: Name für Schwennigke n Pegau/Groitzsch bis zur Einmündung in die Schnauder
Schwennicke
Seufzeranger
Spitzwiese
Steg
Stocksbucht
Straßenacker
Straßenfeld
Waal
Ziegeleigrube Sage: In der Ziegeleigrube nördlich vom Rittergute war früher ein Hügel, das „Jungfernlätzchen“, wo drei weiße Jungfern tanzten –sie zeigen sich jetzt noch
Zughaus Sage: Alte Brückenzolleinnahme, am Eingang der Sackgasse