Görnitz

Informationen zum Ort
Lage: einst w Borna
Ortsnamenformen: 1350: Girnicz, Görencz; 1406 : Gorenczk; 1445: Girnicz; 1515: Gorentz; 1551: Gornicz; 1590: Gorentz; 1875: Görnitz b. Borna
Siedlungsform: ehem. Dorf, Landgemeinde mit Pfarrkirche auf Anhöhe oberhalb der Pleißenaue; Sackgassendorf; Blockgewannflur, 212 ha (1900)
Kirchliche Organisation: 1500 : Pfarrkirche(n) (Archidiakonat Grimma/Mr) / Pfarrkirche(n) 1548 u. 1840, seit 1927 FilK von Lobstädt, seit 1932 von Deutzen; eingepfarrt Hartmannsdorf 1548 u. 1930
Eingemeindet: 1948 Hartmannsdorf
Eingemeindet nach: 1965 Borna
Wüstungen in der Ortsflur: Anteil an der Wüstung Abtsdorf
Zustand heute: 1961 wegen Braunkohlentagebau (Tgb. Borna) aufgelöst, Gelände rekultiviert (Speicherbecken Borna)
Hist. Lage bei OpenStreetMap: http://osm.org/go/0MDnprU9–?m=
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Görnitz_(1)
Gefundene Flurnamen Anmerkungen
Aue
Auwiesen
Bergfelder
Errlichte Sage: Im „Errlichte“ (Erlichte) am Fußwege nach Lobstädt dreibeinige „Schecke“ (Färse)
Fichtelberg
Galgenfelder
Hardt
Höhe
Holzwiese
Hügel Sage: Am Hügel, wo die Silberpappel steht, spukt es
Kirchberg
Leipziger Fußsteig
Leipziger Marktsteig
Meßsteig
Mittelaue
Pfarrgutholzwiese
Pfarrholz
Pfarrholzwiese
Pleiße
Pleißenaue
Postmeilensteinstraße
Poststraße
Salzstraße
Seif (Seift)