Kleinzössen

Informationen zum Ort
Lage: einst n Borna
Ortsnamenformen: 1350: minor Czossen; 1414: Wenigk Czossen; 1424: Cleinen Czossen; 1515: Klein Zcoßen; 1590: Klein Zeßen; 1791: Klein Zo(e)ßen
Siedlungsform: ehem. Dorf, Landgemeinde, an Flussaue (Wyhra); Gassendorf; gewannähnliche Streifenflur, 224 ha (1900)
Kirchliche Organisation: nach Eula gepfarrt 1548 u. 1840, seit 1896 nach Großzössen
Ortszugehörigkeit: 1948 nach Großzössen eingemeindet
Wüstungen in der Ortsflur: Wüstung Chrasitz (Krasitz)
Zustand heute 1968–71 wegen Braunkohlenbergbau (Tgb. Witznitz II) aufgelöst, heute rekultiviert, Flächen 1994 nach Lobstädt, 2008 zu Neukieritzsch
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Zössen,_Klein-
Hist. Lage bei OpenStreetMap: http://osm.org/go/0MDymz1–?m=
Chroniken im Südraumarchiv: Die große Eiche in Kleinzössen – eine Dorfgeschichte
Erinnerungen im Südraumarchiv: Kindheitserinnerungen aus Kleinzössen
Gefundene Flurnamen Anmerkungen
Alte Eiche
Alte Straße
Anger
Aue
Buchanger
Buchangerlehden
Buchteich
Dieberei
Diebereiholz
Diebesgrund
Drehe
Eißners Insel
Eula
Frauendorfs Holz
Gehrenäcker
Gemeindeanger
Gestöck, im Sage: im „Gestöck“ das Wietenheer
Grabeholz
Hainsches Holz
Hirtenhaus
Hufenstücken
Hüteweide
Kommunstein Lage: auf dem Dorfplatze stand früher der „Kommunstein“ – an ihm war der Sammelplatz für die Dorfjugend und (nachts?) für Liebespaare. Ein Bauer, den „der Spektakel“ verdroß, warf den Stein in ein altes Brunnenloch – darüber war man im Dorfe sehr ärgerlich
Kreuz
Kreuzbaum
Kröticht
Langer Rasenweg
Leipziger Postweg
Lindenberg Funde: Gräben, Brandstellen mit steinzeitlichen (bandverzierten) Scherben, Teile von geschliffenen Steinhämmern, Feuersteinspäne
Sage: links vom Wege nach Hain, am Lindeberge („der Schanze“) Kalb ohne Kopf
Lindenhainer Feld
Mittelfeld
Mölbiser Heide
Mühlgasse
Mühlweg
Oberaue
Pfuhl
Sauteich
Schanze Lage: Lindenberg
Scheibe
Steigacker
Steigrain
Stephan
Stöckicht
Stöckichtfeld
Stöckichtholz
Stöckichtteich
Teichfeld
Toter Graben
Unteraue
Wyhra