Kreudnitz

Informationen zum Ort
Lage: einst sö Rötha
Ortsnamenformen: 1417: Krudenicz; 1424: Grudenicz; 1514: Kreydnitz; 1515: Kreudenitz; 1566: Kreudnitz
Siedlungsform: ehem. Dorf, Landgemeinde; zweiteiliges Gassendorf; gewannähnliche Streifenflur, 350 ha (1900)
Kirchliche Organisation: um 1500: Pfarrkirche(n) (Archidiakonat Grimma/Mr) / ehemals nach Magdeborn gehörig(?); seit 1543 FilK von Hain, seit 1922 von Trachenau
Gemeindezugehörigkeit: 1948 nach Hain eingemeindet, 1971 zu Rötha zugeordnet
Zustand heute: 1968 wegen Braunkohlentagebau (Tgb. Witznitz II) aufgelöst, überbaggert und Flächen rekultiviert
Hist. Lage bei OpenStreetMap: http://osm.org/go/0MDyb4c?m=
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Kreudnitz
Gefundene Flurnamen Anmerkungen
Alte Poststraße
Diele
Diesen, siehe Tiesen
Fleischerweg
Galgenberg
Galgenweg Lage: kreuzt den Tiefen Weg; geht bis zur Eula (Fluss)
Gemeindeteich
Groitzschberg
Meßsteig
Mühlweg
Pleiße
Raseweg
Sandgrube Funde: wendische Scherben und Brandgruben
Sage: in der Sandgrube im Dorfe Kalb ohne Kopf
Schwarze Lache
Seilerholz
Tiesen
Tiesener Weg
Wiesenteich