Zwenkau

Informationen zum Ort
Lage: s Leipzig
Ortsnamenformen: (965) [1012/18]: Zuencua; (974) [1012/18]: Suencua; 974: Zwenkowa in regione Chutizi et in comitatu Gundherii; 1004: Zuenkowa; 1195: Zwencowe; 1240: Zvenkowe; 1321: Czwenkow; 1434: Stzwenkow; 1460: Zwenkow; 1548: Zwenckaw
Siedlungsform: Stadt (seit 1288) mit Pfarrkirche; unregelmäßige straßenartige Stadtanlage; teilweise gewannähnliche Block- u. Streifenflur, 824 ha (1900)
Kirchliche Organisation: 1316: ecclesia, 1361 : Pf. / um 1500 : Pfarrkirche(n) mit den FilK Imnitz u. Pulgar (Archidiakonat Grimma/Mr) / Pfarrkirche(n) 1548 u. 1940 – 2001 St. Laurentius-Kirchgemeinde Zwenkau mit den SK Großdalzig, Wiederau u. Tellschütz; eingepfarrt Kötzschbar, Löbschütz, Malschitz, Rüssen, Döhlen u. Kleinstorkwitz 1548, Stöhna 1548 u. 1840, bis 1924; FilK Imnitz 1548 u. 1940, Pulgar 1548, bis 1880 — römisch-katholisch Pfarrvikarie von Leipzig, Propstei seit 1838 – 2002 Pfarrkirche(n) mit FilK Pegau
Eingemeindungen: 1929 Imnitz u. Kötzschbar, 1974 Löbschütz, 1993 Großdalzig, 1996 Rüssen-Kleinstorkwitz
Devastierte Orte in den Fluren: Anteil Eythra
Lage im OpenStreetMap-Projekt: http://osm.org/go/0MDxSmK0-
Im Hist. Ortsverzeichnis: http://hov.isgv.de/Zwenkau
In der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Zwenkau
Gefundene Flurnamen Anmerkungen
1./2./3. Stück am Leichenweg
Adler Info: Gaststätte
allgemeine Herberge Info: Gaststätte
Altes Gericht Lage: s Eythra
Altes Schloß Sagen: im alten Schlosse (jetzigem Rathaus) wohnte der gute, auf Rabes Grundstück der böse Ritter; unterirdische Gänge nach Merseburg, nach Hohenlohe, nach dem Klostergute in Connewitz, nach dem Galgen bei Eythra; Schatz
Altsdeutsche Bierstube Info: Gaststätte
Am Bahnhof
Am Mühlberg
Amtsgericht Info: auch Schloß
Sage: vom jetzigen Rathaus, ehemals Amtsgerichte, das man früher „das Schloß“ nannte, unterirdischer Gang – im alten Schlosse wohnte der gute, auf Rabes Grundstück der böse Ritter
Auenstädter Wiese
Auf dem Berge
Äußere Bahnhofstraße
Austädter Wiesen
Austeter Wiesen
Bäckergasse
Bahnhofstraße Info: ehemals Röthaer Gasse
Batzschke Info: auch Batschke, Patschke, Patzschke, Paatzschke
Bautzner Börnchen
Bayrische Bierstube Info: Gaststätte
Berg, der Info: Der Berg, die „weiße Mark“, gehörte früher dem Merseburger Stifte – er ist der besterhaltene wendische Spitzwall unserer Gegend; gegen das Hinterland ist er durch eine etwa drei Meter hohe „Schanze“, die an Rabes Grundstück mehrlienig ist, abgegrenzt; Zahl
Sage: am 6. Oktober 1909 hat man am Berge unterhalb Rabes einen Mann mit Schiebekarren nachts herumfahren sehen, was ebenfalls nicht geheuer war
Berggasse
Bienenpark Info: Gaststätte
Bistum (Bischthum), das
Borngasse
Bröhls, der – auch Prelß, Preltz
Brühl
Budigaster Berg
Budigaster Mark Info: Budigasser
Bürger Felder
Bürgerfelder
Burggrabengarten
Café Carola Info:
Chaussee nach Pegau Lage und Info: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließen und in N-S_Richtung S-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl.751), Bennenung 1865 (s. des Pegauer Platzes) weiter 1912; ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Damenberg Info: Tonberg
Deliquentenweg Info: Übeltäter und Angeklagte wurden auf diesen Weg unter Umgeheung der Ortschaften nach Merseburg gebracht
Der kleine Preltz
Diebesgrund Info: auch Diebgrund
Sagen: wo früher die Feldscheune stand (jetzt junges Schwarzholz), ist’s nicht richtig; Schatz
Dietz’sche Sandgrube
Dietzes Gut Info: Sedilhoff, Sattelhof
Dietzes Lachen
Döhlauer Hutung
Drachenhaus
Drehgasse
Drescherhäuser
Eichholz (Eychholtz) Sage: auf dem „Stockwege“ durch das Eichholz (Eychholtz) spuken nachts Männer mit Laternen
Erholung Info: Gaststätte
Feldgasse Info: an der Gottesacker Mauer
Fischwinkel, auch Fischerwinkel
Floericht, das Info: Floßholzplatz
Floßholzplatz Info: siehe Floericht
Flutrinne Sagen: an der Flutrinne nach Eythra zu spukt der „alte Jäger“ (ohne, auch mit Kopf) mit Seitengewehr – eine Magd, die dort in der Gräserei war, blieb trotz Abratens ihres Dienstherrn mittags draußen – zwischen 12 und 1 Uhr erschien der Jäger und forderte sie auf mit zu kommen
Forstgarten, auch Förstergarten
Forsthof
Frankenteiche Info: Teich
Fröhnerfelder
Froschteich Info: Teich
Galgenberg
Gänsehals, auch Gänße Halß
Gattergäßchen
Gecks, der – auch Gex
Gletscher
Gosenstube von Maneck Info: Gaststätte
Gottesacker
Große Harthsandgrube
Großer Häscherfleck
Großvateracker
Hackenholz
Hain, auch Hayn Lage: an Mühlgraben und Imnitzer Mark
Hainberg, auch Haynberg
Halbinsel Info: auf der Halbinsel soll früher ein Schloß gestanden haben – die Halbinsel ist eine ringsum von Wasser umgebene, etwa zehn Meter im Durchmesser große Insel, die wegen ihrer unzugänglichen Lage nicht näher untersucht werden konnte
Sage: an der „Halbinsel“ im Eichholze graues Männchen, das den Leuten aufhockt – es führt irre
Harth Sage: die Buckmarte kam aus dem Piegeler Hölzchen bis an den Imnitzer Weg und ritt gern neben Geschirren her, als bei einer solchen Gelegenheit ein Knecht nach ihr schlug, hat sie ihn tot gepeitscht – sie ist kein guter Geist
Harthdorf
Harthschlößchen
Harthweiden
Hartta Info: auch für Harth
Häscherfleck
Häscherfleck, der Große
Häscherfleck, der Kleine
Heerweg, am
Herrengarten Info: Schlossgarten
Herrengasse Info: auch für Marktgasse
Herrenweg
Heun’sche Sandgrube
Himmelfahrtsanger
Hopfgarten, auch Hopf Garthen
Hutung an der Harth Lage: bei Zeschwitz
Hutung, die große Lage: an der Harth
Imnitzer Berg
Imnitzer Breite
Imnitzer Höhe
Imnitzer Lachen Info: Teiche
Imnitzer Mark
Imnitzer Rittergüter Info: Teil I u. II; Imnitz mit Kotzschbar, oberes bzw. unteres Gut
Kademanns Garten
Käffter, der Lage: unter der Pulvermühle
Kammergut
Keilturm Info: Raabes Garten
Sage: auf dem Kellergrunde liegen nachts blutige Messer
Kellergrund
Kirchberg
Kirche Sage: von der Kirche unterirdischer Gang nach Hohenlohe
Kirchlehen
Kirschberg Info: Kirschplantage
Kleine Restauration Info: Gaststätte
Kleiner Häscherfleck
Knauthaynsche Mark
Kohlgartenaue
Kotzschbar Koppeltrift
Kotzschbar Rasenweg
Kotzschbarbreite
Krautländer, auch Krautlender
Krebsteich
Krötengasse, auch Thalgasse
Kuckelanger
Kulmbacher Bierstube Info: Gaststätte
Lämmerweide
Lange Wiese Lage: bei Imnitz
Laßgarten
Laßteich Info: Teich
Lehde, die
Lehmanns Gut
Leichenweg Info: im Osten altes Wegekreuz, auf diesem Weg wurden alle in der Parochie gestorbenen nach Zwenkau zur Beerdigung gebracht
Leipzig-Coburger Straße Info: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließend und in N-S-Richtung s-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl. 751), Bennenung 1865 (s des Pegauer Platzes) weiter – 1912 ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Leipziger Platz Info: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließend und in N-S-Richtung s-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl. 751), Bennenung 1865 (s des Pegauer Platzes) weiter – 1912 ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Leipziger Straße Info: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließen und in N-S-Richtung s-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl. 751), Bennenung 1865 (s des Pegauer Platzes) weiter 1912 – ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Sage: 1865 vom nördlichen Anfang der Stadt bis zum „Adler“
Leutehaus Sage: ehemals Mannschaftsstuben des Braunkohlenschacht (nicht Tagebau)
Lindenstraße
Markt
Marktstraße, auch Herrenhaus
Minkwitzteil Info: Teil I u. II; Imnitz mit Kotzschbar, oberes bzw. unteres Gut
Mittellage
Möderweg
Mördergrube Info: Senke
Mückenhain, auch Mückenhayn
Mückenhainwiese
Mühlberg
Mühlgasse
Mühlwiese, auch Müller Wiese
Nesselwinkel Sage: im Nesselwinkel am Herrengarten hat eine Frau „was“ ohne Kopf gesehen. Sie starb bald darauf, da sie „gleich“ davon gesprochen hatte
Ochsenfleck
Ochsenfleck, weißer
Pacht, die
Pastordamm
Pauße, die
Pegauer Amtsstadt Lage: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließend und in N-S-Richtung a-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl. 751), Bennenung 1865 (s des Pegauer Platzes) weiter – 1912 ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Pegauer Chaussee Lage: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließend und in N-S-Richtung a-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl. 751), Bennenung 1865 (s des Pegauer Platzes) weiter – 1912 ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Pegauer Platz Lage: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließend und in N-S-Richtung a-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl. 751), Bennenung 1865 (s des Pegauer Platzes) weiter – 1912 ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Pegauer Straße
Pegauer Tor
Pegauer Vorstadt Lage: an die Leipziger Straße in Höhe Bahnhofstraße anschließend und in N-S-Richtung a-förmig verlaufend bis zur Gemarkungsgrenze (Fl. 751), Bennenung 1865 (s des Pegauer Platzes) weiter – 1912 ehemals Vorstadt, die zum Amt Pegau gehörte
Info: zwischen Südende von Zwenkau und Kotzschbar, Vorstadt, rechtliche Zwitterstellung, gehörte nicht zu Merseburg, sondern zum Amt Pegau – höchste Repräsentanten waren der Viertelsmeister und 9 Beigeordnete
Pfarrgasse
Pfarrgut
Pfarrholz
Pfarrlehen
Pfingstanger
Pfingstweide Info: Töpferwiese
Pfütze an der Schäferei Info: Teich
Prelß, der – auch Preltz, Bröhls
Pulgarer Weg Info: im Osten altes Wegekreuz
Pulvermühle
Pulvermühlenweg
Rabes Garten Sagen: in Rabes Garten kriecht beim Keller nachts ein weißer Spitz durch den Zaun, der auf der andern Seite schwarz und so groß wie ein Kalb herauskommt; eine Gans tanzt zu Mitternacht um den Nußbaum im Garten; im Garten jagt eine Horde von zwölf Pferden herum
Rabes Haus Sagen: auf dem Kellergrunde liegen nachts blutige Messer; am Kellereingange Mann mit silbernem Eimer, Roß und Reiter kamen da zugleich zur Tür herein; in der Bodenkammer warf es die Leute aus den Betten, eine Frau auch die Bodentreppe herunter; früher wohnte hier der „Böse Ritter“
Ritterstraße
Roßwiese
Roter Ochse Info: Gaststätte
Röthaer Gasse
Röthaische Gasse Info: O-W-Richtung zwischen Pegauer und Leipziger Straße
Röthsche Gasse
Rottland Info: eine Wiese
Sand Info: heute Kastanienallee
Sandgruben Info: Heunsche; Dietzesche; Städtische; Große Harthsandgrube
Sattelgut Sage: an der Ecke von Dietzens Gute – dem Sattelgute – in der Pfarrgasse (vordem die „Sorge“ [Zarge = Grenze] war früher eine Frau mit einer Waage angebracht (gemalt oder erhaben?), so oft die Gestalt weggemacht wurde, spukte es, bis sie dann schließlich auf das Dach in die Wetterfahne verbannt worden war
Sattelhof Info: Sedilhoff (Dietzes Gut)
Sattelhofgasse Info: auch Sorge, gehört zur Pfarrgasse
Saugraben
Saugraben
Saumuster
Schachthaus Info: Kontor des ehemaligen Braunkohlenwerkes (Tiefbau)
Schäfereigarten
Schäfereigut
Schäfereiweg
Schäfergut Info: Vorwerk
Schanze Info: das Objekt ist gegen das Hinterland durch eine etwa drei Meter hohe „Schanze“, die an Rabes Grundstück mehrstufig ist, abgegrenzt
Funde: zahlreiche wendische („Burgwall“-)Scherben, Rind- und Schweineknochen, Skelettfunde
Schenirke Info: Wüstung(?)
Schiwickenbusch
Schlagwiese Lage: bei Eythra
Schlegels Garten
Schlegels Holz
Schlegelteil Lage: Teil I u. II; Imnitz mit Kotzschbar, oberes bzw. unteres Gut
Schloß Info: auf der Halbinsel soll früher ein Schloß gestanden haben
Sagen: vom jetzigen Rathaus, das man früher „das Schloß“ nannte, unterirdischer Gang; im alten Schlosse (jetzigem Rathaus) wohnte der gute, auf Rabes Grundstück der böse Ritter
Schloßberg
Schloßbreite
Schloßgarten Info: Herrengarten
Schloßplatz Info: von Günthers Haus bis zur Brauerei und Lohses Haus (1865)
Schneiditzer Mark Namensformen: Schnaiditzer, Schmeiditzer, Schmeidnitzer, Schmerditzer; Mark Schmytzen, M. Smytzen
Schulgasse
Schützenstraße Sage: durch die Schützenstraße kommt nachts ein Rudel schwarzer Hunde
Schwarze Lache Info: Teich
Sage: in der „schwarzen Lache“ im Eichholze verschwinden Leute
Schwarzkopf
Schwechter Mark Info: Wüstung
Schwenigke, die
Sedilhoff Info: Sattelhof (Dietzes Gut)
Senke Info:Mördergrube
Silberberg
Slaukisdorf Namensformen: Schlanks-, Schlaukisch-, Slankis-, Slawß-, Schlaus-, Slauxdorf (Wüstung)
Sorge, auch Zarge Info: Sattelhofgasse
Spitalweg Info: im Osten altes Wegekreuz
Stadt Leipzig Info: Gaststätte
Stadtgut
Städtische Sandgrube
Steckelberg, auch Stöckelberg
Steckelwiese, auch Steckelwiese
Steilwiese
Steinfort, auch Steinfurt
Stephans Tiefe
Stockweg Sage: auf dem „Stockwege“ durch das Eichholz spuken nachts Männer mit Laternen, sie werfen mit Steinen
Streitwiese
Stück am Heerwege
Stück am Kotzschbarwege
Stück am Tonberge
Stück am Tonteichgraben
Stück an der Salzstraße
Stück an der weißen Schenke Lage: bei Kotzschbar
Talwiese
Tauberts Holz
Teiche, Frosch-
Teichlein am Burggrabengarten Info: Teich
Thalgasse, auch Krötengasse
Thiels Brücke Info: im Preußischen Zipfel
Thonberg, auch Tonberg
Tonteich Info: Teich
Tonteichgraben
Tonteichwiese
Töpferwiese(n) Info: Pfingstweide
Treiben auf die Döhlauer Heide
Treiben auf die Große Hutung
Trift, an der
Turm Info: Kontor des ehemaligen Braunkohlenwerkes (Tiefbau)
Unter den Pflaumenbäumen
Vorwerk Info: siehe auch Schäfergut
Weckenteich Info: Teich
Weiße Mark Info: der Berg, die „weiße Mark“, gehörte früher dem Merseburger Stifte – er ist der besterhaltene wendische Spitzwall unserer Gegend, gegen das Hinterland ist er durch eine etwa drei Meter hohe „Schanze“, die an Rabes Grundstück mehrstufig ist, abgegrenzt
Wiese hinter dem Bisthum Lage: bei Knauthayn
Zarge, auch Sorge Info: Zarge gleich Grenze
Zeschwitzer Weg Info: im Osten altes Wegekreuz
Zur Tulpe Info: Gaststätte